GYNÄKOLOGIE
UROLOGIE
PROKTOLOGIE

Worum geht es?

Um ein respektvolles, acht- und einfühlsames Behandeln des Beckenraums. In einer geschützten Atmosphäre. Für Frauen und Männer, z.B. bei ungewolltem Harn- oder Stuhlverlust. Schließmuskelschwäche. Steißbeinschmerzen, Instabilität des Beckenrings. Narben nach der Geburt im Dammbereich, nach Kaiserschnitt ... Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Menstruationsschmerzen, Wechselbeschwerden. Senkung der Bauch- und Beckenorgane (Gebärmutter, Blase …). Reizdarm. Überaktiver Blase (Reizblase). Und nach einer Prostata-Operation.

Ganz allgemein beeinflusst die Körperhaltung die Funktion und Kraft der Schließmuskeln sowie die Lage der Becken- und Bauchorgane. Wenn Sie z. B. oft schlampig und schlaff sitzen, wird auch Ihr Beckenboden schlapp …

Wie läuft das ab?

Vorweg: Respektvoll und unter Wahrung Ihrer persönlichen Grenzen. Ich lokalisiere Schmerzen im Beckenbereich mit einem Tastbefund und gebe Ihnen Feedback, wo zu viel Spannung, Verspannungen oder Narbenverklebungen spürbar bzw. wo mehr Kraft und Anspannung notwendig sind. Muskulatur und Bindegewebe (z.B. Narben) rund um After, Harnröhre und Scheide sind genauso gut und effizient zu behandeln wie z.B. Nackenverspannungen.

Ich behandle mit physiotherapeutischen und osteopathischen Techniken:

  • Faszienlösungen
  • Organbehandlungen
  • Innerliche (vaginale und rektale) Befundung und Behandlung
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Atemübungen

Mittels Ultraschall kann ich Ihnen ein visuelles Feedback über die Funktion Ihres Beckenbodens und der Organe im Beckenraum (Blase, Gebärmutter, Darm) geben. Im Liegen oder Stehen, auch beim Husten oder während dem Ausführen von Übungen sehen Sie im Ultraschall die Aktivität ihrer Beckenboden- und Bauchmuskeln (tiefe und gerade Bauchmuskeln – Rectusdiastase), sowie die Lage und Bewegung der Organe (z.B. Blasenfüllung, Senkungen). Beim Mann wird sichtbar, ob der äußere Harnröhrenschließmuskel nach einer Prostata-OP angesteuert werden und bei Darmentleerungsstörungen, ob der tiefe Beckenbodenmuskel (M. levator ani) locker lassen kann. 

Männern, denen eine Prostataentfernung bevorsteht, empfehle ich spätestens 6 Wochen vor der OP den Beckenboden checken zu lassen und mit einem Beckenbodentraining zu beginnen. Gemeinsam finden wir heraus, ob Sie ihre Beckenbodenmuskeln richtig anspannen. Zudem vermittle ich Ihnen, wie sie sich optimal auf den Eingriff vorbereiten und was sie zu welchem Zeitpunkt nach der OP machen können.

Im gynäkologischen Bereich werden Pessare als Hilfsmittel auch für junge Frauen immer bekannter. Seit 2021 mache ich Pessaranpassungen für Frauen mit Senkungs- und Kontinenzbeschwerden. Nach einem Gespräch und einer Untersuchung finden wir das passende Modell und die richtige Größe und ich lerne Ihnen den richtigen Umgang und das Handling
Informationen der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) finden Sie hier:
Download Fachbroschüre Pessartherapie (PDF) ➞

Generell biete ich einen Beckenboden-Check für alle an, die mehr über diesen Bereich ihres Körpers erfahren wollen.

Von Ihrer Seite könnten folgende Punkte gefordert sein:

  • Becken- und Beinmuskulatur stärken, damit stärken Sie auch den Beckenboden.
  • Tief und frei atmen (lernen), dabei schwingt auch der Beckenboden mitsamt Zwerchfell und Stimme mit.
  • Bei überaktiver Blase (Reizblase): zwei bis drei Tage ein Miktionsprotokoll (Blasentagebuch) führen. Dieses gibt Auskunft darüber, wieviel Sie trinken, wie oft Sie auf die Toilette müssen und ob Sie „vorsorglich“ gehen. Und wieviel Urin Ihre Blase fasst – einen Viertel- oder einen ganzen Liter?
    Download Vorlage Blasentagebuch der MKÖ (PDF) ➞


Oder kontaktieren Sie mich telefonisch
unter +43 699 192 36 725

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Hasnerstraße 14/38
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